GLOBALISIERTE UND ÜBERSETZBARE TEXTE

Glokalisation von Sachtexten

Beim modernen Abfassen von industriellen Inhalten, wie z.B. Webseiten, fachsprachlichen Dokumente, Werbefaltblättern, kommerziellen Katalogen oder Marketingberichten, müssen zuerst zwei unumgängliche Punkte berücksichtigt werden:

- ihre globale Dimension,
- ihre Übersetzbarkeit

Moderne Texte der sogenannten „pragmatischen Kommunikation“ (außer literarischen und poetischen Texten) müssen globalisiert werden. Ihre Inhalte und Stile müssen jeden Kommunikationscode verdeutlichen (das neue Zielpublikum ist laut Definition multikulturell) und jede kognitive Struktur muss kontextualisiert werden (Metaphern dürfen beispielsweise nur mit Vorsicht gebraucht werden).

Die Texte müssen so redigiert sein, dass ihre spätere Übersetzung und Adaptation in mehrere Sprachen berücksichtigt wird, um so ihre Übersetzbarkeit zu gewährleisten. Und das, obwohl es bekannt ist, dass durch die Übersetzung jeder Text in der Zielsprache wiedergeben werden kann.(Die Übersetzungswissenschaftler bezeichnen dies als die „Funktion der Universalien“)

Eine synthetische, klare, und “kurze“(Sätze mit nicht mehr als drei Zeilen) Redaktion, ermöglicht einfache Übersetzungen, die genau so gut zu verstehen sind, wie der Ausgangstext.
Da man weiß, dass Sachtexte immer übersetzt werden müssen, meistens in mehrere Sprachen, sollte die Redaktion der Ausgangstexte sichergestellt sein, auch wenn dafür ein professionelles Rewriting nötig ist.
Die langfristige Belohnung für die Bemühungen bei der Redaktion und eines eventuellen Rewritings sind Einsparungen bei Übersetzungen und eine eindeutige und klare Ausdrucksweise in jeder Sprache.